PsyOnko Köln

bietet eine Fortbildung in Psychoonkologie an. Die Ausbildung ist geeignet für Berufe, die bereits in onkologischen Einrichtungen tätig sind, dort tätig werden wollen oder im ambulanten Bereich mit an Krebs Erkrankten arbeiten (Krankenschwestern, Pflegekräfte, Seelsorger, Sozialarbeiter und – pädagogen, Psychologen, Ärzte, Psychotherapeuten). Die Fortbildung erfolgt nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), ist von ihr anerkannt und zertifiziert.

PsyOnko Köln vermittelt inhaltlich – entsprechend den Vorgaben durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) – umfassende Grundlagenkenntnisse zur psychosozialen bzw. psychoonkologischen Behandlung, Betreuung und Begleitung von an Krebs erkrankten Menschen und ihren Angehörigen. Zu den Inhalten der Fortbildung zählen, onkologische, sozial- und berufsrechtliche sowie psychologisch-psychotherapeutische Inhalte. Hinzu treten ergänzend – von der DKG optional empfohlen – die Vermittlung weiterer kreativ- und körperorientierter sowie komplementäronkologischer Verfahren. Die vermittelten Inhalte und Verfahren dienen in erster Linie einer optimierten Versorgung onkologischer Patienten und ihrer Angehörigen, in zweiter Linie aber auch einer Verbesserung der eigenen Psychohygiene der psychoonkologischen Behandler mit dem Ziel einer Burnout-Prophylaxe.

Die Dozenten des Instituts PsyOnko weisen langjährige Erfahrungen in der Behandlung und Begleitung von Krebspatienten auf und sind ausgewiesene Experten ihres Gebietes. Die theoretische Orientierung des Instituts ist schulenübergreifend und integrativ, was sich in der Dozentenliste und im ganzheitlichen Ansatz der Fortbildung widerspiegelt.

Die Fortbildung findet im
Haus der evangelischen Kirche in der
Adenauerallee 37,
53113 Bonn statt.

Die insgesamt 186 Fortbildungseinheiten (FE) verteilen sich auf sieben Zeitblöcke zu je drei Tagen (jeweils 26 – 28 FE) freitags bis sonntags.

Die Fortbildung schließt mit einer schriftlichen Prüfung ab. Wird diese Prüfung bestanden, wird ein Zertifikat ausgehändigt, das den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) entspricht. Dieses Zertifikat dokumentiert die durch die DKG zertifizierte und anerkannte Fortbildung in Psychoonkologie. Da es derzeit noch keine gesetzliche Regelung des Berufsbildes „Psychoonkologe“ gibt, ist der Begriff also auch noch nicht geschützt und „Psychoonkologe“ kann sich im Prinzip jeder nennen. Entscheidend ist die DKG-Zertifizierung der anerkannten Fortbildung von entsprechenden Mitarbeitern/innen in psychosozialer Onkologie und Psychoonkologie für die Akkreditierung z.B. von Brust-, Darm-, Prostata- oder anderen Tumorzentren und Tumorkliniken.

Ich würde mich freuen, Sie bald in unserem Institut begrüßen zu dürfen.


Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Psych. Volker Tschuschke